Erfolgreiche Aktionen

Beispiele, die Mut machen

Ergebnis der Petition „Inklusion: Ja, aber richtig!“ im Kreis Groß-Gerau und Main-Taunus | 28. August 2013

Zwischen Ende Mai und Anfang August 2013 wurden vorrangig an Schulen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis insgesamt 2.480 Unterschriften gesammelt, davon 1.347 auf Listen und 1.133 mit einer Online-Unterschrift. An mehreren Schulen fanden Aktionstage für Inklusion statt:

Einen ganzen Tag widmete die Anne-Frank-Schule Raunheim dem Thema Inklusion. Höhepunkt waren eine Menschenkette um die Schule und bunte Luftballons, an die die Schülerinnen, Schüler und Eltern ihre Wunschzettel zu „einer Schule für alle“ angebunden hatten.
Das Ziel, alle Kinder mit ins Boot zu nehmen, inspirierte die Karl-Treutel-Schule und die Bürgermeister-Hardt-Schule in Kelsterbach zu einem Aktionstag, bei dem ein Boot mit Transparenten und selbst gebastelten Figuren am Mainufer aufgebaut und dann zu Wasser gelassen wurde.
Bunte Luftballons als Zeichen der Vielfalt stiegen auch bei einer Aktion der Waldenser-schule in Mörfelden-Walldorf in die Luft. Die Initiative dafür ging von der Personalver-sammlung und vom Elternbeirat der Schule aus.
Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule in Kelsterbach dekorierten die Linde auf dem Schulhof mit ihren Wunschzetteln und Forderungen als einen „Baum für Inklusion“.
Weitere Aktionstage auch an Schulen im Main-Taunus-Kreis sind Anfang des Schuljahres geplant.

Petition und Kommentare zu Petition


Der Kampf für gute Bedingungen lohnt sich

Wir stellen Ihnen erfolgreiche Aktivitäten gegen Ressourcenkürzungen an bisherigen GU-Standorten und gegen die Zwangsversetzung von Förderschullehrkräften, die ihre Stammschule an einem BFZ haben, vor:

Kooperation zwischen Kaulbach-Schule , Karl-Preising-Schule und Heinrich-Lüttecke-Schule im Kreis Waldeck-Frankenberg

Vertraglich vereinbart haben die drei Schulen eine Inklusionsklasse einzurichten. Schüler mit emotional-sozialen Defiziten sollen nun - statt an einer Schule für Lernhilfe - in der Regelschule unterrichtet werden. Für die Betreuung wird ein zusätzlicher Lehrer zuständig sein, der von der Lüttecke-Schule an die Kaulbach-Schule abgeordnet wird. Das bedeutet zwei Lehrer in der Klasse, Abstimung des Unterrichts und ein Konzept von dem alle profitieren. Die beteiligten Schulleiterinnen und Schulleiter wissen: Inklusion kann gelingen, wenn die personellen und räumlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

Bericht in der Arolser Zeitung vom 19. November 2012


Kein guter Start | Neuordnung der sonderpädagogischen Förderung in den Kreisen Groß-Gerau und Main-Taunus

Besserwisser, Menschen, die sagen, sie hätten es „ja vorher schon gewusst“ und man hätte „besser auf sie gehört“, sind meistens keine besonders sympathischen Zeitgenossen. Doch in Bezug auf die Planungen zur Neuregelung der sonderpädagogischen Förderung im Bereich des Staatlichen Schulamts für den Kreis Groß-Gerau und den Main-Taunus-Kreis kann die GEW diese Aussagen mit Fug und Recht für sich in Anspruch nehmen. 

Artikel in der HLZ der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen


GEW Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus

Die folgende Erklärung wurde im September 2011, beim 16. Bildungstag der GEW von rund 180 Lehrerinnen und Lehrern aller Schulformen und Schulstufen, sozialpädagogischen Fachkräften und Eltern aus den Landkreisen Groß-Gerau und Main- Taunus mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Kinder, Eltern und Schulen brauchen Verlässlichkeit! Inklusion braucht Ressourcen!

Kelsterbacher Erklärung